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1986

Aktives Umweltbewusstsein

Die offizielle Informationspolitik anlässlich der  Reaktorkatastrophe von Tschernobyl war für die Bevölkerung wenig akzeptabel. 1986 wurde daher von knapp 100 Personen aus Landshut und Umgebung der gemeinnützige Verein “Gesellschaft für aktives Umweltbewusstsein e.V. (GaU eV)” gegründet. Ziel des Vereins ist es, der Öffentlichkeit verlässliche Informationen über die Radioaktivität im persönlichen Umfeld zur Verfügung zu stellen.

 1996

Vom Verein zur SoLaR GmbH

Zehn Jahre später erweiterte der GaU eV sein Tätigkeitsfeld um die Bereiche “Erneuerbare Energieträger” sowie “Energiewende” und trat der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Solarinitiativen bei. Nach einem Bürgerbegehren und zwei erfolgreichen juristischen Auseinandersetzungen mit der Stadt Landshut, setzte der GaU eV, in Zusammenarbeit mit zwei weiteren lokalen Bürgerinitiativen, die so genannte kostendeckende Vergütung durch. Die Umlageerhöhung konnte so von 0,15 Pfg/kWh auf 1,5 Pfg/kWh aufgestockt werden. Allerdings wurde erkennbar, dass die Mehrheit der Bürger und Bürgerinnen sich mangels geeigneter Dachflächen oder entsprechendem Kapital nicht aktiv beteiligen konnten. Deshalb wurde zur Vermeidung einer sozialen Schieflage der Energiewende und um die Gemeinnützigkeit des GaU eV nicht zu gefährden, von einigen Mitgliedern die SoLaR Betriebs- und Beteiligungsgesellschaft für Solaranlagen mbH gegründet.

Zeitungsartikel Premiere für Sonnenanbeter

 1999

Bürgerbeteiligungsmodelle

Die Gemeinde Furth, die als einzige deutsche Kommune von der Europäischen Kommission für die “Aufbruchkampagne in 100% aus Erneuerbaren Energieträgern” zertifiziert worden ist, erteilte der SoLaR GmbH den Auftrag, wirtschaftliche Bürgerbeteiligungsmodelle zu entwickeln und umzusetzen. Zeitgleich waren wir mit einem ALTENER II Programm erfolgreich, welches die theoretische Grundlage für die Energiewende in Furth darstellte. Vier derartige Projekte in Europa sind zum Cluster 7 zusammen gefasst, in dem wir die Koordination übernommen haben.

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2000

Erfolg der
Bürgersolarkraftwerke

Nach Einführung des 100.000 Dächer Programms (1999) und dem Erlass des Gesetzes für den Vorrang Erneuerbarer Energien EEG (2000) waren die alten Beteiligungskonzepte wirtschaftlich nicht mehr effektiv. Um die Eigenwirtschaftlichkeit von Solarkraftwerken auf fremden Dächern zu erreichen, haben wir daher das
Konzept des Bürgersolarkraftwerks entwickelt. Die
Grundlage dieses Konzeptes beruht auf der Anwendung der kostendeckenden Vergütung
. Somit ist jeder einzelne Investor direkter Eigentümer seines Solarkraftwerks und dadurch automatisch gewerblicher Stromproduzent. Dieses Konzept wurde in der Gemeinde Furth mit sehr
großem Erfolg umgesetzt: bei nur 3.000 Einwohnern fanden sich 27 Investoren, deren Solarkraftwerke insgesamt eine Leistung von mehr als 119 kWp ausmachen. Gleichzeitig fanden sich fast 60 weitere Investoren in der Gemeinde, die ihre Solarkraftwerke, mit insgesamt 230 kWp, auf dem eigenen Dach installierten. Dieser Erfolg wurde mit dem Deutschen Solarpreis in Bonn gewürdigt. Die Aktivitäten in der Gemeinde Furth sind natürlich in den umliegenden Gemeinden nicht unbemerkt geblieben und nach dem gleichen Konzept wurden noch im Jahr 2000 Bürgersolarkraftwerke in Rottenburg (45 kWp), Siegenburg (84 kWp) und Altdorf (54 kWp) errichtet.

Zeitungsartikel Bürgersolarkraftwerke wurden vorgestellt

 2001

BSKW´s für umliegende Kommunen

Auch hat sich unser Konzept weiter herumgesprochen und in Zusammenarbeit mit lokalen Agenda 21 Gruppen oder Solarinitiativen konnten wir weitere 16 Bürgersolarkraftwerke errichten. (Vilsbiburg 20 kWp, Wurmsham 22 kWp, Ergoldsbach 30 kWp, Glonn 38 und 49 kWp, Vaterstetten 50 kWp, Egmating 39,6 kWp, Neufahrn 27 kWp, Putzbrunn 32 kWp, Unterhaching 27 kWp, Unterschleißheim 58 kWp, Pfaffenhofen/Roth 28 kWp, Bellenberg 20 kWp, Buxheim 20 kWp, Furth 20 kWp und 2 kWp)

 2002

Ungebrochene Nachfrage

Im Jahr 2002 war die Nachfrage nach Bürgersolarkraftwerken ungebrochen. Als erstes Kraftwerk dieser Art im Landkreis Wolfrathausen ist Egling mit 57,75 kWp auf einer Raiffeisenlagerhalle ans Netz gegangen und die Stadt Ebersbach (bei Göppingen) mit gut 84 kWp auf seiner Hardtschule. In Markt Schwaben, Vilsbiburg, Aying, Wolfratshausen und Erding wurde jeweils eine Anlage errichtet, in Dorfen und mit der EVG Perlesreut jeweils zwei. Im Landkreis München-Land sind wir partnerschaftlich mit der Solarkraftwerke München Land GmbH verbunden, da sowohl der SKML GmbH als auch uns die Energiewende am Herzen liegt.

 

 2003

Engagement wurde belohnt

Unser Engagement im Bereich der Solarenergie und das Konzept der Bürgersolarkraftwerke wurden in diesem Jahr belohnt. Der Bayerische Staatsminister für Landesentwicklung und Umweltfragen Werner Schnappauf verlieh der SoLaR GmbH die Urkunde für Verdienste um den Umweltschutz. Diese Anerkennung ermutigte uns umso mehr im Kampf gegen die Atomkraft.

Urkunde für Verdienste um den Umweltschutz

 2005

Umzug nach Furth

Zum Jahreswechsel haben wir in der Ortsmitte von Furth einen Teil der ehemaligen Klosterbrauerei erworben. Die vier Gebäude wurden von uns grundsaniert und sind seitdem unser Firmensitz. Auf gut 1850 Quadratmetern stehen jetzt Büro-, Lager und Produktionsflächen zur Verfügung.Gleichzeitig haben wir die Gelegenheit genutzt unsere Geschäftstätigkeit um die Bereiche Anlagenvertrieb, Montage, Strom und Wärme zu erweitern und damit die SoLaR Gruppe zu etablieren.

Zeitungsartikel Geburtstag der SoLaR Gruppe

 2006

100 % erneuerbare Energien

Immer mehr Gemeinden in Bayern setzen auf 100 % Selbstversorgung. Doch nach wie vor gibt es erheblichen Informationsbedarf im Bereich der erneuerbaren Energien. Auf dem 21 Sonnenenergie- und Umwelttag in Furth konnten sich die Besucher dazu informieren. Auf den Further Energietagen haben sich bislang circa 20.000 Menschen über die Energieerzeugung aus der Sonne, dem Wasser, Wind und aus Biomasse informiert.

Zeitungsartikel Erneuerbare Energien als Industriezweig

 2008

5.200 kWp installierte Leistung

Mittlerweile haben wir bereits Bürgersolarkraftwerke mit einer Leistung von 1.955 kWp errichtet. Mit Solarkraftwerken für Einzelpersonen oder Firmen auf deren Dächern, sind etwa 5.200 kWp zusammen gekommen. Somit haben wir nun gut 7.000 kWp ans Netz gebracht.

Zeitungsartikel Solarkraftwerke als renditestarke Kapitalanlage

 2011

Bau des Firmencarports

Mit dem Bau unseres Firmencarports, sind wir dem Ziel, Furth zu 100% aus erneuerbaren Energien zu versorgen, ein großes Stück näher gekommen. Die Frontseite des Carports besteht aus speziellen Fassadenmodulen und auch die Dachfläche wurde mit dem Indachsystem von SolarWorld komplett für Photovoltaik genutzt. Somit kommen wir auf eine Gesamtleistung von 72,26 kWp.

Zeitungsartikel Ein auffälliger Bau im Dorfzentrum

Zeitungsartikel Brandgefährlich aber beherrschbar

 2012

Gewerbeschau in Furth

Im Zuge der Gewerbeschau Furth, die auf unserem Firmengelände statt fand, haben wir unseren neuen Anbau eingeweiht. Nun verfügen wir über weitere stolze 56 kWp. Der Solargemeinde Furth fehlen nun nur noch 10% um sich vollständig aus erneuerbaren Energien zu versorgen.

 2013

Neues Großraumbüro

Den Umstieg hin zu erneuerbaren Energien haben wir im Jahr 2013 auch in den Niederlanden begonnen. Ebenso wie während den Anfängen der Solarenergie in Deutschland sind wir nun in den Niederlanden als Vorreiter aktiv. Auf dem nebenstehenden Bild sehen Sie unseren ersten Erfolg – eine 2 kWp Eigenstromanlage ca. 50 km von Amsterdam entfernt.

Aber auch auf dem Firmengelände in Furth hat sich einiges getan. Ein Teil des ehemaligen Brauereigebäudes wurde durch ein neues Lagergebäude mit Großraumbüro im ersten Stock ersetzt. Dafür wurde uns von der Gemeinde Furth der Nachhaltigkeitspreis 2013 verliehen.

Nachhaltigkeitspreis 2013 für die Neu- und Umgestaltung des alten Brauereigeländes

 2014

“Sunpower to the people”

Das neue Projekt “Sunpower to the people” spielt sich in Namibia, unserer kürzlich gegründeten Tochtergesellschaft ab. Damit möchten wir den Menschen in Afrika die Möglichkeit geben erneuerbare Energien zu nutzen. Auf Grund der vielen Sonnenstunden kann dort Strom aus Sonnenenergie besonders effektiv genuzt werden.

 

 

 

 

 

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